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Liste 12 für die Jungfreisinnigen
Herzlich Willkommen auf meiner Homepage für die Nationalratswahlen 2015

Standpunkte

Direkte Demokratie

Als Schweizer Bürger geniessen wir das weltweit einzigartige Privileg regelmässig unsere Verfassung anpassen zu können. Dieses hohe Mass an Mitbestimmung traut ansonsten kein Land ihren Bürgern zu. Dieser direkten Demokratie gilt es Sorge zu tragen; denn nur wenn der öffentliche Diskurs frei von Polemik, verwässerten Halbwahrheiten und polarisierenden Standpunkten ist, kann sich die Öffentlichkeit eine klare Meinung bilden und diese auch mit gutem Gewissen an der Urne rechtskräftig werden lassen.

Sachliche Debatten

In einem direkt demokratischen Land muss die direkte Demokratie auch gelebt werden! Im Gegensatz zu einer repräsentativen Demokratie steht nicht die Meinung der Politiker im Vordergrund sondern jene der Bürger. Umso wichtiger ist die Aufgabe der Politiker, alle Stimmbürger über die Vor- und Nachteile einer Initiative oder einer Verfassungsänderung aufzuklären und in einer gepflegten Debatte aufzuzeigen welche gesellschaftlichen Grundwerte für welchen Entscheid sprechen.

Liberale Grundwerte

Ich persönlich orientiere mich an liberalen Grundwerten. Meines Erachtens hat weder die Moral (wohl aber die Ethik) noch die Religion (wohl aber die Fürsorge) einen Platz in einer Demokratie. Ein Staat muss das Gemeinwohl aller fördern und darf dabei die Schwächsten nie schlechter stellen. Gleichwohl ist der Staat allerdings nicht verpflichtet, jedem Menschen gleiche Lebensumstände zu ermöglichen. Der Staat muss den Schwächsten ein würdevolles Leben ermöglichen, die Erarbeitung noch besserer Lebensumstände soll aber in Eigenverantwortung geschehen. Der Staat kann lediglich ein Mindestmass an Würde für alle Bürger garantieren - nicht aber deren Stolz. Eine liberale Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, welche Eigeninitiative und Eigenverantwortung belohnt ist meiner Meinung nach das beste Fundament für einen erfolgreichen Staat.

 

 

Mehr Freiheit

Minarettinitiative?

Für ungültig erklären. Die Minarettinitiative hat mir einerseits die Grenzen der direkten Demokratie aufgezeigt und andererseits mich auch wieder an die Grundsätze der Demokratie erinnert. Demokratie (auch direkte Demokratie) bedeutet nicht die uneingeschränkte Herrschaft des Volkes. In einer Demokratie müssen sich drei Kräfte in Schach halten: Die Exekutive (Bundesrat), die Legislative (Parlament + Stimmvolk) sowie die Judikative (Bundesgericht). Keine dieser drei Kräfte darf sich über die anderen hinweg setzen. In diesem Beispiel ist es Aufgabe der Judikative dem Stimmvolk auch seine Grenzen aufzuzeigen, denn die Grundsätze des Rechtsstaates dürfen nicht in Frage gestellt werden. Auch eine Diktatur der Mehrheit (welche einer Minderheit die freie Ausübung einer Religion einschränkt) ist immer noch eine Diktatur. Um dies zu verhindern gilt es die drei Kräfte auszutarieren und sich gegenseitig wirksame Schranken aufzuerlegen. Eine solche Schranke soll auch in der Schweiz durch die Einführung eines Verfassungsgerichts gewährleisten, dass in Zukunft eine Beschränkung von Menschenrechten wie der Religionsfreiheit nicht mehr passieren kann.

Masseneinwanderungsinitiative?

Umsetzen. Auch wenn ich persönlich gegen die Masseneinwanderungsinitiative gestimmt habe, so gilt es dennoch den Entscheid des Volkes zu respektieren und die Masseneinwanderungsinitiative strikt umzusetzen. Das Verhandlungsresultat aus Brüssel spielt dabei keine Rolle, der Entscheid des Souveräns muss umgesetzt werden. Das Volk war sich vor der Abstimmung über die Auswirkungen eines allfälligen Ja's und eines Scheiterns der Neuverhandlungen im Klaren (nämlich dem Wegfall der Bilateralen I). Eine Einigung mit der EU, welche die Bilateralen beibehält und einer strikten Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative gerecht wird ist nicht in Sicht. Da wir nun aber in einer direkten Demokratie leben, ist somit die Aufgabe der Politik erledigt. Die Initiative hat der Exekutive ein Verhandlungsmandat zugeteilt, welche sie erfüllt hat (auch wenn die Verhandlungen selbst gescheitert sind). Sollen nun die Bilateralen doch gerettet werden und die Masseneinwanderungsinitiative abgeschwächt oder aufgehoben werden, so muss wiederum das Volk tätig werden. Eine solche neue Initiative zur Rettung der Bilateralen werde ich unterstützen.

Altersvorsorge?

Reformieren. Die Altersvorsorge sieht sich einer schwierigen Aufgabe gegenüber; durch die Abnahme der Geburtenrate stehen immer mehr ältere Menschen einer kleiner werdenden Zahl junger Menschen gegenüber. Wird zudem noch die Zuwanderung eingeschränkt verstärkt sich dieser Trend noch schneller. Dieser demographischen Entwicklung muss Rechnung getragen werden - und dies kann leider nur geschehen indem Leistungen gekürzt und das Rentenalter erhöht werden. Eine zwingende Revision ist zunächst die Gleichbehandlung beider Geschlechter, für Frauen wir für Männer soll das gleiche Rentenalter gelten. Zudem ist dieses Alter an die Lebenserwartung zu knüpfen, die vorgeschlagenen 80% sind dabei eine gute Vorgabe. Die Altersvorsorge soll so weit wie möglich entpolitisiert werden - es darf nicht sein, dass dringende Revisionen aufgrund von politischen Grabenkämpfen verschoben werden. Denn Eines ist sicher: Der Status Quo ist auf Dauer nicht finanzierbar.

 

weniger Staat

Mehrwertsteuer?

Abschaffen. Die Mehrwertsteuer ist ein wirtschaftlicher Unsinn, da sie dort ansetzt wo volkswirtschaftliche Wertschöpfung entsteht: Beim aktiven Tausch von Geld und Gütern. Die MWST ist somit erstens ungerecht, da sie schwächere Mitglieder mehr belastet. Und zweitens schädlich da sie den Konsum einschränkt.

Strukturwandel in der Landwirtschaft?

Beschleunigen. In der Schweiz besitzt eine Berufsgattung ein ausserordentliches Privilieg: Während Berufe wie Hufschmiede, Gerber und Korbflechter entweder aus der Öffentlichkeit verschwanden oder sich in einer Firma zusammenschlossen, weil sie ihren Beruf nicht mehr alleine gewinnbringend ausüben konnten - so ist eine Berufsgattung von diesem Prozess ausgenommen: Der Landwirt. Die Landwirtschaft mag zwar tief verwurzelt sein in unserer Kultur und Geschichte, doch das soll ihr nicht das Privileg geben auf Kosten des Gemeinwohls in einer unrentablen Art und Weise weitergeführt zu werden. Die Schweizer Bauern haben dabei das gleiche Problem wie Millionen von anderen Bauern auf der ganzen Welt auch: Ihre Betriebe sind zu klein. Unsere Bauern arbeiten im Schnitt deutlich mehr als der durchschnittliche Schweizer, 14 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche sind die Regel - nicht die Ausnahme. Und dennoch ist es für immer weniger Bauern möglich (trotz Subventionen) einen rentablen Betrieb zu führen. Dieser Realität müssen wir ins Auge schauen und realisieren, dass ein Strukturwandel in der Landwirtschaft dringend von Nöten ist. Nur wenn landwirtschaftliche Betriebe zusammengelegt werden, können sie rentabel geführt werden und gleichzeitig ihrer Pflicht als Pfleger und Hüter unserer wunderschönen Landschaft nachkommen. Der Beruf des Landwirtes ist einer der wichtigsten Berufe in unserem Land und hat in diesem Land eine gewichtige Zukunft verdient, die klassische Landwirtsfamilie, die alleine 15ha bewirtschaftet aber nicht.

EU Beitritt?

Nein. Die EU ist ein politisches Konstrukt, mitsamt Währungsunion, dass bisher noch keine klare Richtung gefunden hat. Das momentane Konstrukt EU (mitsamt Währungsunion), kann längerfristig nicht funktionieren und einen Vorteil für Europa finden. Erst wenn sich Frankreich und Deutschland über die Zukunft des Kontinents einig sind, wird Bewegung in die EU kommen und eventuell ein tragfähiges Konstrukt zustandekommen. Wenn sich diese neue EU gebildet hat und die Beitrittsbedingungen geklärt sind, gilt es die Frage über einen EU Beitritt neu zu erörtern - vorher nicht.

Über mich

Lebenslauf

1988 in Zürich geboren und im schönen Weinland aufgewachsen. Ich habe die Kantonsschule in Winterthur (Neusprachliches Profil) besucht und anschliessend mein Studium (Banking & Finance) an der Uni St.Gallen gemacht. Ende 2013 habe ich mit einem Studienkollegen ein Startup in der Vermögensverwaltung gegründet, bei welchem ich noch heute tätig bin.

In meiner Freizeit bin ich leidenschaftlicher Programmierer und verbringe einen Grossteil meiner Zeit vor dem Computer. Gelegentlich geniesse ich auch etwas frische Luft und drehe meine Runden auf dem Mountainbike oder beim Joggen.

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